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JVA Gelsenkirchen
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JVA
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V090715 |
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BaLLaBuRg
FOLTERKNAST
GELSENknast
PORNOKNAST
PSYCHOKNAST
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In meiner
Straße gab
es eine Trinkhalle. Dort erfuhr ich, dass in meiner Nachbarschaft ein
Beamter der JVA Gelsenkirchen wohnen würde. Dieser Beamte wurde von
meinen Nachbarn als absolutes "Arschloch" bezeichnet. Später lernte ich
in der JVA ein absolutes Arschloch kennen, den Beamten K. Tatsächlich
handelte es sich dabei um den Beamten, der nur 3 Häuser von mir
entfernt wohnte, was mir aber während der 22 Tagen unBeugehaft nicht
bekannt war. Der Beamte kannte natürlich meine Wohnadresse, ich erfuhr
seine erst nach der Haftentlassung.
Leider ist mir nicht bekannt wo der
Beamte heute wohnt, denn Heribert hat noch eine Rechnung mit diesem
Lumpen offen, der inzwischen nicht mehr in der JVA tätig ist, nicht
mehr in meiner Nahbarschaft wohnt, und auch von seiner Frau getrennt
sein dürfte, denn er zog einige Wochen vor ihr aus (glaube ich
mindestens). |
So
unbeliebt wie dieser Beamte in
meiner Nachbarschaft war, so unebliebt war er auch im Knast, so
unbeliebt war er auch bei Heribert P. aus Gelsenkirchen. Ganz offen
drohte er dem Gefangenen unter Zeugen, dass ihm beim Duschen mal was
passieren könnte. An einem Duschtag kam der Beamte extra in die Zelle,
um Heribert mitzuteilen, dass er gleich duschen könne. So ein Vorgehen
ist äußerst ungewöhnlich. An den beiden Duschtagen in der Woche wird
das bevorstehende Duschen üblicherweise durch Sprechfunk auf der ganzen
Abteilung angekündigt. Es gibt in den Abteilungen auch mehr als eine
Dusche. Daher findet das Duschen auch für die ganze Zelle statt, und
nicht nur für eine einzelne Person.. Denn Heribert war, wie die
meisten, gesetzwidrig in einer Mehrmannzelle untergebracht. Weshalb
also ein Duschen speziell für Heribert, und nicht seinen Mitgefangenen
stanttfinden soll, ist nicht nachvollziehbar.
Auch der Mitgefangene wußte natürlich,
dass der Beamte K. angekündigt hatte, dass Heribert beim
Duschen
etwas zustoßen könnte. Daher empfahl er Heribert an diesem Tag aufs
Duschen zu verzichten, auch weil der Beamte sich so unnatürlich
freundlich gab. Nach dem der Beamte wiederkam teilte Heribert mit, dass
er nicht duschen wolle. Offensichtlich hatte der Beamte sich schon so
sehr auf die Misshandlung gefreut, dass er es nicht mehr erwarten
konnte, und daher Heribert gleich auf der Zelle angriff. In diesem Fall
war die gesetzwidrige Unterbringung natürlich ein Glück für Heribert,
denn dadurch gab es einen Zeugen für die Misshandlung. Natürlich
versuchte sich Heribert zu wehren, aber die Aktion war natürlich nicht
unbemerk tgelieben. Die anderen Beamten mußten natürlich ihrem Kollegen
zu Hilfe eilen. Dabei ist völlig unerheblich, dass der Beamte den
Knacki angegriffen hatte und nicht umgekehrt.
Nach dem Übergriff musste natürlich versucht werden den Vorfall zu
vertuschen. Und obwohl klar war, dass der Gefangene von einem Beamten
angegriffen wurde, steckte man nun Heribert in den Bunker, um diesen
mundtot zu machen. Dummerweise gab es da noch den Zeugen. Der
Mitgefangene war vorgesehen für eine Arbeit auf der Kammer. Nach dem
Vorfall bekam er Besuch von den JVA-Beamten. Er solle sich überlegen
was er für eine Aussage macht, davon könnte abhängig sein, ob er den
geplanten Job bekommt oder nicht.
Später teilte der Mitgefangene Heribert
mit, dass es ihm scheißegal ist, ob er den Job kriegt oder nicht, er
sei noch nicht so tief gesunken, dass er sich von einem Schließer
erpressen
lasse. Die Aussage des Gefangenen bestätigt eindeutig. dass Heribert
von dem Beamten angegriffen und misshandelt wurde. Die geplante Arbeit
auf der Kammer hat der Gefangene dann auch nicht bekommen.
Lt. Strafvollzugsgesetz ist der
Aufenthalt im Bunker zeitlich begrenzt. Selbst an dieses Gesetz hielt
sich die JVA nicht. Heribert wurde wesentlich länger im Bunker in
Isolationshaft gehalten. Als er nach etlichen Wochen den Psychologen
anforderte und sich darüber beschwerte, teilt ihm dieser mit, er soll
den Bunker nicht als Bunker, sondern als Beruhigungszelle ansehen.
Toller Trick. Aus einem "Bunker" wird also eine "Beruhigungszelle", und
aus einer "Misshandlung" eine "liebevolle Freizeitgestaltung"
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Wenn sich etliche Beamte auf
einen Gefangenen stürzen, dann geht das nicht ohne Verletzungen aus.
Auch Heribert trug etliche blaue Flecken davon. Als er dem Anstaltsarzt
vorgestellt wurde, konnte dieser die vorhandenen Verletzungen natürlich
nicht übersehen und leugnen. Um nun die Verletzungen nicht
dem
Angriff durch die Beamten zuzuschreiben, behauptete der Anstalzsarzt
nun, es wären angeblich alte Verletzungen.
Sowohl die Bunkeraktion, die ärztliche Untersuchung, und den
Versuch den Mitgefangenen unter Druck zu setzen, um die
Aussage
des Zeugen zu beeinflußen, zeigt wie die JVA versucht solche Vorfälle
zu vertuschen. |
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Die Zeugenaussage lag auch der
Staatsanwaltschaft vor. Aber schon der Volksmund
weiß, "die eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus". So
gilt bei Verfahren unter der Justiz nicht der Gleichheitsgrundsatz des
Grundgesetz, sondern es wird das juristische Standesrecht beachtet.
Zwischen der Staatsanwaltschaft und dem Justizvollzug existiert ein
Naheverhältnis, das ein Strafverfahren gegen die kriminellen Beamten
unmöglich machte. Das Verfahren gegen den kriminellen Beamten wurde von
der Staatsanwaltschaft ohne Verhandlung eingestellt. |
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