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Ich
war
mal wieder inhaftiert, weil man mich
wieder zwingen wollte, eine eidesstattliche Versicherung abzugeben.
Natürlich
war dies wieder vergeblich, natürlich ließ ich mich
wieder nicht
erpressen,
natürlich wurde ich wieder ungebeugt entlassen.
Bei der Verhaftung erhielt ich sogar eine Kopie des
Haftbefehls. Obwohl dies
selbstverständlich sein sollte, habe ich den meistens gar
nicht
erhalten.
Dieses Mal hatte ich einen, und stellte fest, dass dieser über
sechs
Monate alt
war. Ich meinte mich erinnern zu können, dass ein Haftbefehl
nur eine
Gültigkeit von sechs Monate hätte, und danach von
einem Richter ein
neuer
ausgestellt werden müsste. Ich melde dies den Beamten der JVA.
Dies
interessierte die aber nicht, man teilte mir mit, ich sollte mich an
das
Gericht wenden. Das hätte natürlich Tage gedauert.
Daher ging ich einen anderen Weg. Ich teilte mit, dass ich
vorhätte, die EV
abzugeben. Als am Montagvormittag der Gerichtsvollzieher kam, und sich
schon
freute, dass ich dieses mal die EV abgeben wollte, passierte folgendes.
Der Beamte B. (der auch Heribert misshandelt hatte)
holte
mich ab. Obwohl ich
wegen meiner Gehbehinderung noch langsamer lief als es Heribert
wahrscheinlich
getan hatte, hat der Beamte mir nicht seinen Schlüssel in die
Rippen
gestoßen
damit ich schneller geh. Er begleitete mich zum
Gerichtsvollzieher. Diesem
musste ich "leider" mitteilen, dass ich dies keinesfalls
vorhätte,
sondern von ihm die Entlassung erwarte, da er mich mit einem
ungültigen
Haftbefehl verhaftet hätte.
Dies gefiel dem gar nicht, und er meinte, dass der Haftbefehl
drei Jahre lang
gelten würde. Ich habe da meine Zweifel. Da ich die EV nicht
abgab, war
unser
Gespräch schnell zu Ende. Der Beamte B. wunderte
sich über
das schnelle
Ende. Der Obergerichtsvollzieher beschwerte sich bei ihm, dass ich
keine EV
abgeben würde.
Ich hatte noch eine Frage an den Gerichtsvollzieher, aber der
Beamte B. unterbrach
mich. Als höfflicher Mensch ließ ich ihn ausreden.
Danach versuchte ich
erneut
meine Frage zu stellen. Wieder unterbrach mich der Beamte. Anscheinend
ist der
nicht so höfflich wie ich. Danach versuchte wieder meine Frage
zu
stellen. Als
ich nun wieder unterbrochen wurde, forderte ich den Beamten auf mich
endlich
aussprechen zu lassen. Mit den Worten: "Nur meine Mutter darf mich
anschreien",
stürzte sich der Beamte auf mich und schubste mich
rückwärts gegen die
Wand.
Die Sturz und Verletzungsgefahr, und die drohenden
Konsequenzen sind bei einem
80% Körperbehinderten, und somit auch bei mir,
natürlich ganz
erheblich
größer als bei den meisten anderen Gefangenen. Und
da mich dieser
Beamte auch
von der Abteilung abgeholt hatte, war ihm dies auch bekannt.
Obwohl ich mich gegen den Beamten und seinen Angriff nicht
wehrte, wie sollte
ich auch, kam ein weiterer Beamte dem Beamten B noch zur Hilfe, da er
natürlich
davon ausging, dass hier ein Gefangener (zumindest zuvor) einen Beamten
angegriffen habe. Die müssen sich natürlich
gegenseitig helfen, denn es
kommt
natürlich auch öfters vor, dass Beamte
tatsächlich von Gefangenen
angegriffen
werden. Man kann auch nicht erwarten, dass ein Beamter erst ein
Quizspiel veranstaltet
um festzustellen, ob der Beamte oder der Gefangene der Angreifer war.
Natürlich
war diesem zweiten Beamten auch mein eingeschränkter
Gesundheitszustand
unbekannt. Beide Beamte zogen und pressten mich nun zu einer Zelle,
dort wurde
ich rückwärts in die Zelle geschubst. Der Zugang zu
der Zelle ist nicht
ebenerdig, sondern es gibt davor eine mehrere Zentimeter hohe
Erhöhung,
was die
Sturzgefahr natürlich noch erhöhte. Dadurch kam ich
ins Straucheln und
stürzte
rückwärts gegen einen Tisch, der sich in der Zelle
befand.
Einige Minuten später wurde ich aus dieser Zelle wieder
abgeholt und auf meine
Abteilung gebracht. Auch dies zeigt, dass man in der JVA anscheinend
keinen
Funken Verstand besitzt. Denn der Beamte der mich zurück
brachte, war
genau der
Beamte, der mich zuvor angegriffen hatte. Jemand mit einem Funken
Verstand
würde dies sicherlich nicht machen. Auch die Tatsache, dass
mich nur
dieser
eine Beamte zurückbrachte zeigt, dass nicht ich den
Beamten
angegriffen
hatte. Hätte ich den Beamten angegriffen, dann hätten
mich mindestens
zwei bis
drei Beamte zurückgebracht.
Natürlich hat dieser Folterknast nichts gegen den Beamten
unternommen, sondern
versucht zu behaupten, ich sei der Angreifer gewesen. Dumm nur, dass es
ja
einen Zeugen gab. Der Obergerichtsvollzieher gab später zu,
dass der
Beamte
mich angegriffen hatte, und nicht ich den Beamten.
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