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11.02.2010
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BaLLaBuRg

FOLTERKNAST

GELSENknast

PORNOKNAST

PSYCHOKNAST

Ich war mal wieder inhaftiert, weil man mich wieder zwingen wollte, eine eidesstattliche Versicherung abzugeben. Natürlich war dies wieder vergeblich, natürlich ließ ich mich wieder nicht erpressen, natürlich wurde ich wieder ungebeugt entlassen.

Bei der Verhaftung erhielt ich sogar eine Kopie des Haftbefehls. Obwohl dies selbstverständlich sein sollte, habe ich den meistens gar nicht erhalten. Dieses Mal hatte ich einen, und stellte fest, dass dieser über sechs Monate alt war. Ich meinte mich erinnern zu können, dass ein Haftbefehl nur eine Gültigkeit von sechs Monate hätte, und danach von einem Richter ein neuer ausgestellt werden müsste. Ich melde dies den Beamten der JVA. Dies interessierte die aber nicht, man teilte mir mit, ich sollte mich an das Gericht wenden. Das hätte natürlich Tage gedauert.

Daher ging ich einen anderen Weg. Ich teilte mit, dass ich vorhätte, die EV abzugeben. Als am Montagvormittag der Gerichtsvollzieher kam, und sich schon freute, dass ich dieses mal die EV abgeben wollte, passierte folgendes.

Der Beamte B. (der auch Heribert misshandelt hatte) holte mich ab. Obwohl ich wegen meiner Gehbehinderung noch langsamer lief als es Heribert wahrscheinlich getan hatte, hat der Beamte mir nicht seinen Schlüssel in die Rippen gestoßen damit ich schneller geh. Er begleitete mich zum Gerichtsvollzieher. Diesem musste ich "leider" mitteilen, dass ich dies keinesfalls vorhätte, sondern von ihm die Entlassung erwarte, da er mich mit einem ungültigen Haftbefehl verhaftet hätte.

Dies gefiel dem gar nicht, und er meinte, dass der Haftbefehl drei Jahre lang gelten würde. Ich habe da meine Zweifel. Da ich die EV nicht abgab, war unser Gespräch  schnell zu Ende. Der Beamte B. wunderte sich über das schnelle Ende. Der Obergerichtsvollzieher beschwerte sich bei ihm, dass ich keine EV abgeben würde.

Ich hatte noch eine Frage an den Gerichtsvollzieher, aber der Beamte B. unterbrach mich. Als höfflicher Mensch ließ ich ihn ausreden. Danach versuchte ich erneut meine Frage zu stellen. Wieder unterbrach mich der Beamte. Anscheinend ist der nicht so höfflich wie ich. Danach versuchte wieder meine Frage zu stellen. Als ich nun wieder unterbrochen wurde, forderte ich den Beamten auf mich endlich aussprechen zu lassen. Mit den Worten: "Nur meine Mutter darf mich anschreien", stürzte sich der Beamte auf mich und schubste mich rückwärts gegen die Wand.

Die Sturz und Verletzungsgefahr, und die drohenden Konsequenzen sind bei einem 80% Körperbehinderten, und somit auch bei mir, natürlich ganz erheblich größer als bei den meisten anderen Gefangenen. Und da mich dieser Beamte auch von der Abteilung abgeholt hatte, war ihm dies auch bekannt.

Obwohl ich mich gegen den Beamten und seinen Angriff nicht wehrte, wie sollte ich auch, kam ein weiterer Beamte dem Beamten B noch zur Hilfe, da er natürlich davon ausging, dass hier ein Gefangener (zumindest zuvor) einen Beamten angegriffen habe. Die müssen sich natürlich gegenseitig helfen, denn es kommt natürlich auch öfters vor, dass Beamte tatsächlich von Gefangenen angegriffen werden. Man kann auch nicht erwarten, dass ein Beamter erst ein Quizspiel veranstaltet um festzustellen, ob der Beamte oder der Gefangene der Angreifer war. Natürlich war diesem zweiten Beamten auch mein eingeschränkter Gesundheitszustand unbekannt. Beide Beamte zogen und pressten mich nun zu einer Zelle, dort wurde ich rückwärts in die Zelle geschubst. Der Zugang zu der Zelle ist nicht ebenerdig, sondern es gibt davor eine mehrere Zentimeter hohe Erhöhung, was die Sturzgefahr natürlich noch erhöhte. Dadurch kam ich ins Straucheln und stürzte rückwärts gegen einen Tisch, der sich in der Zelle befand.

Einige Minuten später wurde ich aus dieser Zelle wieder abgeholt und auf meine Abteilung gebracht. Auch dies zeigt, dass man in der JVA anscheinend keinen Funken Verstand besitzt. Denn der Beamte der mich zurück brachte, war genau der Beamte, der mich zuvor angegriffen hatte. Jemand mit einem Funken Verstand würde dies sicherlich nicht machen. Auch die Tatsache, dass mich nur dieser eine Beamte zurückbrachte zeigt, dass nicht ich den Beamten angegriffen hatte. Hätte ich den Beamten angegriffen, dann hätten mich mindestens zwei bis drei Beamte zurückgebracht.

Natürlich hat dieser Folterknast nichts gegen den Beamten unternommen, sondern versucht zu behaupten, ich sei der Angreifer gewesen. Dumm nur, dass es ja einen Zeugen gab. Der Obergerichtsvollzieher gab später zu, dass der Beamte mich angegriffen hatte, und nicht ich den Beamten. 

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FrankAnne
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Folterknast : FrankAnne : POGID  --- Folterknast : jva-gelsenkirchen.2000.html : E090215 : V100211