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11.02.2010
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BaLLaBuRg

FOLTERKNAST

GELSENknast

PORNOKNAST

PSYCHOKNAST

     Im Sommer 2003 war ich im Marienhospital Gelsenkirchen-Buer. Dabei ging es um mein Knie. Man teilte mir mit, dass man für mich leider nichts machen kann, da der Zustand meines Knies zu schlecht sei. Man teilte mir mit, dass ich keine Treppen steigen dürfte, und verordnete mir Krankengymnastik.
     Im Herbst 2003 war ich in Horn-Bad Meinberg zur Kur. Auch dort wurde mir mitgeteilt, dass ich keine Treppen steigen darf und regelmäßige Krankengymnastik brauche. Einige Tage nach der Kur wurde ich verhaftet, weil ich die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung verweigere.
     Wie auf dieser Domain bereits berichtet, kam es in der ersten Woche zur Misshandlung durch den Beamten B., der auch Heribert misshandelt hatte. Der Angriff gegen mich hatte meine Gesundheit natürlich  nicht gerade verbessert. Wegen meiner Gehbehinderung und des "Treppenverbots" verlangte ich regelmäßig eine Aufzugsfahrt anstatt die Treppe zu nutzen und meiner Gesundheit weiter zu schädigen. Anfangs klappte dies Problemlos. Am zehnten Hafttag wurde ich mit dem Aufzug zum Baden gebracht. Duschen ist mir aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, da die Sturzgefahr viel zu groß wäre. Nach dem Baden weigerte sich der Beamte K. mich mit dem Aufzug auf die Abteilung zurückzubringen. Er fragte den Anstaltsarzt ob ich mit dem Aufzug transportiert werden müsste. Der Anstaltsarzt brauchte dazu keine Untersuchung, keine Röntgenbilder, er brauchte mich noch nicht einmal zu sehen. Anscheinend hatte er einen magischen Röntgenblick, und konnte durch mindestens zwei Wände hindurch meine Knie sehen. Der Anstaltsarzt meinte nicht nur, dass ich Treppen steigen könnte, sondern er meinte sogar, dass dies angeblich gut für mich sei. Und dies sogar, obwohl ich erst einige Tage zuvor beim Anstaltsarzt war, weil ich in der Freistunde plötzlich gar nicht mehr laufen konnte.

     Da mir seine magischen Kräfte nicht ganz einleuchtend erschienen, glaubte ich doch lieber den Fachärzten, die mich zuvor untersucht hatten, und denen sogar Röntgenaufnahmen vorlagen. Ich weigerte mich die Treppen zu benutzen. Daraufhin wollte mich der Beamte K. gewaltsam die Treppe runter bringen. Nur dem Eingreifen eines Beamten von der Abteilung MA3 war es zu verdanken, dass dies verhindert wurde. Man hat mich dann doch mit dem Aufzug zurückgebracht.

     Von diesem Zeitpunkt an, bis zum 20. Hafttag hat man mit alles verweigert, wozu ich mit dem Aufzug hätte befördert werden müssen. Zehn Tage lang durfte ich nicht zum Baden, zum Arzt und Zahnarzt. Zehn Tage lang wurde mir auch die Freistunde verweigert, weil auch dafür ein Aufzugstransport notwendig gewesen wäre. Und dies galt nicht nur für den Beamten K. sondern da waren sich alle Beamten der Abteilung einig. Einzig der abteilungsfremde Beamte von MA3, der schon die Gewaltmassnahme gegen mich verhindert hatte, hat mit seinen Kollegen in einer Freistunde gesprochen, und denen mitgeteilt, dass dies nicht geht. Aber die anderen Knastbeamten waren sich einig. mir sämtliche Rechte weiterhin zu verwehren.

     Meinen schriftlichen Antrag auf Aufzugstransport wurde nach zehn Tage von der Anstalt bearbeitet und genehmigt. Ab dem 20. Hafttag durfte ich dann auch wieder zum Baden und in die Freistunde. Am 22. Hafttag wurde ich dann ungebeugt entlassen.

 Der Beamte K. arbeitet schon lange nicht mehr in der Anstalt. Leider auch nicht mehr der Beamte, der damals den Übergriff gegen mich verhinderte.

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FrankAnne

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Folterknast : FrankAnne : POGID --- Folterknast : jva-gelsenkirchen.2100.html : E090215 : V100211