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... 2009.02.09
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| JVA Bochum: Häftling tot in Zelle aufgefunden
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JVA Bochum: Häftling tot in Zelle aufgefunden
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| BOCHUM Ein 27-jähriger Strafgefangener ist am Montagmorgen in der JVA Bochum
von einem Mithäftling tot auf seinem Bett der Zweier-Zelle aufgefunden worden.
Wie der Mann starb, ist bisher noch nicht geklärt. |
Um 6.15 Uhr entdeckte der Zellen-Genossen den 27-jährigen Remscheider leblos im
Bett. Das Abteilungspersonal, Mitarbeiter des Krankenpflegedienstes und ein
Notarzt versuchten noch den Häftling wiederzubeleben, blieben dabei aber
erfolglos.
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Keine Anzeichen für Gewalteinwirkung
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Der Notarzt hat die Todesursache als ungeklärt bezeichnet. Anzeichen von
Gewalteinwirkung seien nach Angaben von Anstaltsleiter Henning Köster allerdings
nicht erkennbar. Die Kriminalpolizei hatte den Toten auf Spuren hin untersucht,
die auf ein Gewaltverbrechen hindeuten. "Wir warten jetzt das Ergebnis der
Obduktion ab", so Köster. Die Obduktion soll am Dienstagmorgen erfolgen. Die
Staatsanwaltschaft Bochum leitet die Ermittlungen.
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Häftling galt nicht als suizidgefährdet
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Der verstorbene Häftling saß wegen besonders schweren Diebstahls und
Körperverletzung seit dem 31. Juli 2008 eine Restgesamtfreiheitsstrafe ab. Am
26. Juni 2010 sollte er entlassen werden. In der JVA Bochum war er seit dem 11.
August vergangenen Jahres inhaftiert. Der Mann arbeitete im Reinigungs- und
Reparaturbetrieb der Anstalt. Laut Köster galt er als alkohol-
und drogenabhängig, jedoch nicht als suizidgefährdet.
In der JVA Bochum
sind zurzeit rund 700 Gefangene untergebracht.
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