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... 2009.02.10
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| Tod des JVA-Häftlings noch nicht geklärt
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Tod des JVA-Häftlings noch nicht geklärt
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| BOCHUM Woran der 27-jährige Häftling, der am Montag in der JVA Bochum tot in
seiner Zelle aufgefunden worden war, gestorben ist, konnte auch bei der
Obduktion der Leiche nicht geklärt werden. |
Am Dienstagvormittag ist der verstorbene Gefangene gerichtsmedizinisch
untersucht worden. Die Obduktion hatte die Staatsanwaltschaft Bochum veranlasst.
Zu einem Ergebnis kamen die Gerichtsmediziner nicht. Staatsanwalt Michael Nogaj
erklärte: "Es gibt keine sichtbaren Hinweise, die Aufschluss über die
Todesursache geben." Nur soviel stehe fest: "Anzeichen für fremde äußere
Gewalteinwirkung gibt es nicht."
Um die Todesursache zu klären, hat die
Staatsanwaltschaft jetzt eine toxikologische Untersuchung in Auftrag gegeben.
"Wir wollen den Fall möglichst schnell klären", so Nogaj. Bis ein
toxikologisches Gutachten vorliegt, könne es aber "Wochen, vielleicht sogar
Monate dauern".
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Häftling sollte im Juni 2010 entlassen werden
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Der 27-jährige Häftling ist am Montagmorgen von seinem Zellengenossen tot im
Bett aufgefunden worden. Wiederbelebungsversuche durch Anstaltsmitarbeiter und
einen Notarzt blieben erfolglos. Seit August saß der Remscheider in Bochum eine
Haftstrafe wegen besonders schweren Diebstahls und Körperverletzung ab, im Juni
2010 sollte er entlassen werden.
Laut Henning Köster, leiter der
JVA-Bochum, galt der Mann als alkohol- und drogenabhängig, jedoch nicht als
suizidgefährdet.
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