Laut diverser
Medienberichte wurde im Mai des vergangenen Jahres ein Häftling der JVA
Regis-Breitingen bei Leipzig von zwei Mitgefangenen brutal misshandelt. Sachsens
Jungliberale gehen in die Kritik:
Seit der Eröffnung 2007
hatte es mehrere Suizide in der Justizvollzugsanstalt gegeben. Die Jungliberale
Aktion Sachsen zeigt sich bestürzt von den Berichten. "Gerade eine
Jugendvollzugsanstalt steht in der Pflicht, ihren Gefangenen neue Chancen zu
ermöglichen. Diesem Anspruch stehen die bekannt gewordenen Gewalttaten krass
gegenüber", sagt Marcus Viefeld, Landesvorsitzender der liberalen
Jugendorganisation.
„Was nützen uns hochmoderne Gefängnisse, wenn hinter
den Mauern mittelalterliche Zustände herrschen? Das Justizministerium ist in der
Pflicht, Maßnahmen zu ergreifen, damit sich derartige Vorgänge zukünftig nicht
mehr ereignen. Ansonsten werden die Sächsischen Gefängnisse zu Orten der
Anarchie mutieren, wo kein Insasse mehr sicher ist“, stellt Viefeld abschließend
fest.
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