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... | | Rubrik Aktuell | | | Überschrift | | Chronologie des Gefängnisausbruchs in Aachen
| | Chronologie des Gefängnisausbruchs in Aachen
| Düsseldorf (AP) Wie die die Schwerverbrecher Paul Michalski (46) Michael Heckhoff (50) aus der Justizvollzugsanstalt Aachen flüchten konnten, gibt den Ermittlern noch viele Rätsel auf. Klar ist, dass sich die Schwerverbrecher bis zum Zelleneinschluss am Donnerstagabend um 21.30 Uhr in ihrer Abteilung im ersten Stock der JVA frei bewegen können. Irgendwann vor 20.00 Uhr müssen sie sich auf den Weg zur Pforte des Gefängnisses gemacht haben. Dabei überwinden sie fünf abgeschlossene Türen, die nach ihrer Flucht ordnungsgemäß verschlossen aufgefunden werden.
Ausbrecher nahmen möglicherweise Geisel.
Gegen 20.00 Uhr nähert sich ein Vollzugsbeamter aus der inneren Umfahrung mit seinem Fahrzeug der Pforte, um im Dienst abgelöst zu werden. Als er die Pforte über die Fahrzeugschleuse betreten will, wird er von hinten zu Boden geschlagen. Zuvor will er laut Polizei zwei Schatten wahrgenommen und einen Gegenstand, den er als Waffe deutete. Die Ausbrecher fesseln seine Hände mit anstaltseigenen Handschellen auf dem Rücken, ziehen ihm eine Kapuze über den Kopf und knebeln ihn. Heckhoff und Michalski entwenden aus dem Tresor zwei Dienstwaffen der Marke Walther P7 und jeweils acht Schuss Munition. Anschließend gelangen sie über das Tor ins Freie. In der Nähe des Gefängnisses winken sie ein offenbar zufällig vorbeifahrendes Taxi heran und lassen sich nach Kerpen bringen Notruf geht um 20.20 Uhr ein
Kurz vor 20.20 Uhr wollen zwei Beamte die JVA verlassen und bemerken den gefesselten und geknebelten Kollegen. Außerdem entdecken sie in der Pforte den verwirrt wirkenden Wärter aus der Pforte. Sie alarmieren die Polizei Um 20.20 Uhr geht der Notruf ein. Unmittelbar darauf leitete die Polizei die Fahndung ein. Um 20.25 Uhr treffen Polizeibeamte am Gefängnis ein. Von den Flüchtigen fehlt jede Spur.</p>
In Kerpen bestellen sich Heckhoff und Michalski telefonisch ein weiteres Taxi und lassen sich nach Köln fahren. Der Fahrer des ersten Taxi fährt ebenfalls mit. Warum, ist unklar. Die Polizei geht aber nicht von einer
Gegen 22.30 Uhr erreichen die Geflohenen Köln. Am Dom steigen sie aus dem Taxi, bezahlen und wenden sich Richtung Innenstadt. Hier verliert sich ihre Spur. Erst jetzt erfährt der Kölner Taxi-Fahrer von seinem Aachener Kollegen, dass er zwei Flüchtige mitgenommen hat. Sofort alarmieren sie die Polizei.</p>
Die Kölner Polizei leitet umgehend eine Großfahndung ein. Trotz Fahrzeugkontrollen und dem Einsatz von Hubschraubern bleibt die Fahndung ohne Ergebnis.
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