verschweigt
die JVA Gelsenkirchen einen Todesfall?Während
einer Gerichtsverhandlung am LG Essen erfuhr ich, dass der dortige
Zeuge S. in der JVA Gelsenkirchen einen Herzstillstand
hatte. Lt.
Aussage soll ein Abteilungsbeamte sowie eine Krankenschwester die
Wiederbelebung versucht haben, während der AA angeblich nur zugesehen
haben soll. Angeblich soll der AA gesagt haben, dass man dem nur ein
Stück Holz ins Maul stecken könne, und eine Schüppe Dreck drauf
schütten könne, der sei hin. Tatsächlich hat Herr S. dies
nicht nur
überlebt, sondern ist inzwischen auch wieder aus der Haft entlassen.
Die Sache wurde an die STA Essen weitergeleitet, um einen möglichen
Straftatbestand zu überprüfen.
Heute (16.6.2009)
erfuhr ich jedoch, dass es im März/April 2009 einen Todesfall in der JVA Gelsenkirchen
gegeben haben soll. Zwar soll auch hier das Gefängnispersonal
kurzfristig eine Wiederbelebung erreicht haben, aber am Ende sei der 30
bis 40 jährige Gefangene doch in der JVA verstorben, der
Notarzt habe nur noch den Tod feststellen können.
Es
erscheint äußerst verdächtig, dass über diesen Todesfall bisher nichts
in der Presse gefunden wurde, obwohl doch diese JVA vor kurzem noch als
Folter-, Psycho- und Pornoknast bezeichnet wurde. Ein
Todesfall in der Presse hätte der JVA da sicherlich nicht besonders
gefallen. Ist dies ein möglicher Grund, weshalb dieser Todesfall
verschwiegen wurde?
Anderseits kann ich
mir gar nicht
vorstellen, dass es wirklich möglich sein sollte dies wirklich geheim
zu halten. Dann stellt sich natürlich die Frage, ob die Presse sich
bereit erklärt hat dies zu verschweigen. Denn schon lange existiert für
mich folgender Spruch
Pressefreiheit ist die Freiheit der Pressedem Bürger das wesentliche
vorzuenthalten! |