| Auszuschließen sei allerdings, dass der
Mann aufgrund einer akuten inneren Erkrankung starb, hieß es seitens der
Staatsanwaltschaft.
Weitere Erkenntnisse durch weitere
Untersuchungen
Anhaltspunkte auf körperliche Gewalt lagen nicht vor. Weitere
Aufschlüsse sollen ausführliche toxikologische und feingewebliche
Untersuchungen ergeben, die von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben
wurden. Mit ihren Ergebnissen werde allerdings erst in einigen Wochen
gerechnet.
Keine Erkenntnisse für Fremdverschulden oder
Suizid
Entdeckt wurde der Vorfall, weil der Mann nicht wie üblich sein
Mittagessen in Empfang nahm. Er verbüßte wegen Mordes eine lebenslange
Haftstrafe. Nach den bisherigen Berichten aus der Haftanstalt gebe es
keine Erkenntnisse für ein Fremdverschulden oder einen Suizid, sagte ein
Sprecher des Justizministeriums.
Kein Abschiedsbrief
Über seelische Probleme des Gefangenen sei bisher nichts bekannt. Auch
wurde kein Abschiedsbrief gefunden. Zuletzt hatte eine Serie von
Selbstmorden in nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten für
Aufsehen gesorgt. Seit Anfang des Jahres nahmen sich acht Insassen das
Leben, allein vier seit Ende April. Daraufhin kündigte Justizministerin
Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) einen Ausbau der Gesprächsangebote und
mehr psychologische Betreuung für die Insassen an. |