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... | | JVA | Darmstadt | Strafhaft
| 33 Jahre | Mord | | ......... | ........................... | ............................. | ............... | ............................ |
| | Rubrik | | | Überschrift | | Justizvollzugsanstalt Darmstadt: Häftling mit angespitztem Löffel
ermordet | | Justizvollzugsanstalt Darmstadt: Häftling mit angespitztem Löffel
ermordet | Einen Tag nach dem
gewaltsamen Tod eines 33 Jahren alten Häftlings im Darmstädter Gefängnis haben
die Ermittler die Tatwaffe gefunden. «Es handelt sich um einen angespitzten
Löffel», sagte eine Sprecherin des Justizministeriums am Mittwoch in Wiesbaden.
Der Mann war am Dienstag während der Freistunde auf dem Gefängnishof vor den
Augen der Wärter getötet worden. Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung mit
anderen Gefangenen. Die Ermittlungen richteten sich nach wie vor gegen zwei
Häftlinge. Zu dem Ergebnis der Obduktion und dem Fundort der Tatwaffe machte das
Justizministerium keine Angaben. Das Opfer saß wegen Drogen-Delikten im
Gefängnis. Zu den Verbrechen der mutmaßlichen Täter hieß es nur, sie seien
«nicht wegen besonderer Gewalttaten» verurteilt worden.< Quelle: darmstadtnews.de
Mehr über den Fall war zuvor auf e110.de
berichtet worden: >In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Darmstadt ist am
Dienstag ein 33-jähriger Häftling von Mitgefangenen erstochen worden. Nach
Angaben des hessischen Justizministeriums war es während einer Freistunde im Hof
der JVA zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Gefangenen gekommen. Die
Gründe dafür würden noch untersucht. Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung gab
es für den 33-Jährigen keine Rettung mehr - er starb auf dem Weg ins
Krankenhaus. Die Grünen im hessischen Landtag verlangten von Justizminister
Jürgen Banzer (CDU) Aufklärung. «Wir wollen wissen, wie es dazu kommen
konnte, dass Häftlinge über solch gefährliche Stichwaffen verfügen», sagte der
Grünen-Innenexperte Jürgen Frömmrich. Die Sprecherin des Ministeriums, Nicole
Demme, betonte, es lägen keine Erkenntnisse vor, dass er vor der
Auseinandersetzung bereits Spannungen unter den Beteiligten gegeben habe.
Möglicherweise hätten sich das Opfer, ein Russlanddeutscher und zwei als
tatverdächtig geltende Georgier, gekannt. Sicher sei dies jedoch noch
nicht. Alle drei waren in unterschiedlichen Hafthäusern der JVA
untergebracht. In allen drei Hafthäusern gab es nach Angaben der Sprecherin in
den vergangenen Monaten Zellendurchsuchungen.[…] Der Tod des 33-Jährigen
reiht sich ein in eine Reihe schwerer Zwischenfälle in hessischen Gefängnissen
in den vergangenen anderthalb Jahren: So stach im April 2005 ein psychisch
verwirrter Häftling in der JVA Wiesbaden einen Wärter nieder und verletzte
diesen lebensgefährlich. Im folgenden Juli wurde in der JVA Kassel I ein Insasse
von drei Mitgefangenen misshandelt und vergewaltigt. Ebenfalls im Juli
strangulierte in der Haftanstalt Weiterstadt ein Häftling einen Zellengenossen
und tötete sich anschließend selbst.< Quelle: e110.de/ddp | |
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